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22. Oktober 2020 Podcast

Was machen wir morgen?

Folge 1 | Zu Gast: Richard Focken

Richard war gewissermaßen der Startschuss für das ganze Projekt. Denn im Herbst 2019 hat Joel ihn auf einer Konferenz zum Thema Nachhaltigkeit kennengelernt. Dort stellte Richard sein Projekt 12Tree als Case Study vor. 12Tree ist auf dem Weg der weltgrößte Kakaoproduzent zu werden und möchte damit, wie Richard sagt, den Mythos widerlegen, man könne mit Nachhaltigkeit keine Renditen erzielen. Welchen Ansatz er dabei verfolgt, wie er nachhaltige Forst- und Landwirtschaftsprojekte im großen Stil für institutionelle Investoren attraktiv gestaltet und welche Visionen und Träume er darüber hinaus hat, erfahrt ihr in der ersten Folge unseres neuen Podcasts „Was machen wir morgen?".

Über Richard Focken

Richards bisheriger Werdegang verlief äußerst spannend und vielfältig. Zunächst war der gebürtige Niedersachse und Vater von fünf Kindern in den 90er Jahren beim Aufbau der Software Firma Tibco aus dem Silicon Valley beteiligt. Nach erfolgreichem Exit folgte mit der Capital Markets Company, einer internationalen Strategieberatung für große Börsen und Banken, die nächste Firmengründung. Beide Unternehmen haben heute ca. 3000-4000 Mitarbeiter. Als einer der Vorreiter in Deutschland verschrieb sich Richard dann vor ca. 15 Jahren dem Thema Klimawandel-Mitigation. Dies führte 2016 schließlich zur Gründung von 12Tree in Berlin. Das Unternehmen gilt als europäischer Markt- und Meinungsführer für nachhaltige Aufforstung in den Tropen. Einen besonderen Schwerpunkt bildet hierbei die Klimawandel-Mitigation durch holistische Agroforst-Projekte. 12Tree verbindet Asset Management für professionelle Investoren mit starker operativer Kompetenz im Feld. Die eigenen Projekte operativ umzusetzen sowie gleichzeitig Verantwortung für die wirtschaftlichen Ergebnisse und besonders auch für den sozialen Impakt sowie die ökologischen Leistungen zu übernehmen, ist die Maxime des Unternehmens. Eine wesentliche Rolle spielt bei 12Tree dabei der nachhaltiger Kakaoanbau in zurzeit fünf verschiedenen Ländern. Richard verfolg damit das übergeordnete Ziel, neue und bessere Modelle für regenerative Land- und Forstwirtschaft in den Tropen zu entwickeln, die von anderen nachgeahmt werden können und mithilfe eines humanzentrischen Fokus einen wesentlichen Beitrag zur Klimawandel-Mitigation beitragen.