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17. Dezember 2020 Podcast

Was machen wir morgen?

Folge 6  |  Zu Gast: Iris Braun

Täglich geraten Menschen weltweit in Not. Die Ursachen sind vielseitig: Naturkatastrophen, Bürgerkriege und Terrorismus, ertragsarme Landwirtschaft, mangelhafte Infrastruktur oder eine schlechte Gesundheitsversorgung. Aber auch ein Mangel an Arbeit, fehlende monetäre Einkünfte oder ein niedriges Maß an Bildung gehören dazu. Oftmals bilden die Ursachen gleichzeitig auch die Folgen und damit einen Teufelskreis, aus dem es ohne Hilfe von außen kein Entrinnen gibt. Iris und das Team von share haben sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, jedem Menschen Zugang zu Essen, Trinken und Hygiene zu ermöglichen. Das Unternehmen möchte Helfen dafür „alltagsfähig" machen und in unsere Kaufgewohnheiten integrieren. Dabei setzt share auf das 1 + 1 Prinzip: Beim Kauf eines share-Produkts wie beispielsweise Wasser, Seife oder diversen Lebensmitteln wird ein gleichwertiges Produkt an einen bedürftigen Menschen verteilt. Wie share sich auf dem umkämpften Konsumgütermarkt langfristig behaupten möchte, wie die Hilfe vor Ort gewährleistet werden soll, wie ein Jeder von uns mit seinem täglichen Einkauf ohne Mehraufwand etwas Gutes tun kann und vieles mehr, erfahrt ihr in dieser Folge unseres neuen Podcasts „Was machen wir morgen?".

Über Iris Braun

Iris Braun ist eine der Gründer*innen von share, einer sozialen Konsumgütermarke, die auf dem 1+1-Konzept basiert: Für jedes verkaufte share-Produkt erhält eine bedürftige Person ein gleichwertiges Produkt. Sie entwickelte zunächst die Produkte und Projekte mit den sozialen Partnern, und leitet nun das internationale Geschäft. Iris begann ihre Karriere bei der Boston Consulting Group, wo sie für Konsumgüterunternehmen sowie für das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen an Strategiethemen arbeitete. Danach war sie als Forscherin in verschiedenen Entwicklungsprojekten tätig und führte Wirkungsmessungen für Entwicklungsprojekte durch. Ihre Arbeit führte sie nach Ruanda, Bangladesch und Indien, wo sie auch mehrere Jahre lebte. Iris hat einen MPA der Harvard University in Development Economics und einen BA der Oxford University in Philosophie, Politic and Economics.