SMP

Typische Rechtsform für Start-ups

Anpartsselskab (ApS)

Kurzinfo

Dänische Start-ups wählen üblicherweise die Rechtsform der ApS. Sie bietet die Vorteile einer begrenzten Gesellschafterhaftung sowie ein geringes Mindeststammkapital in Höhe von 40.000 DKK. Die ApS ist flexibler in Bezug auf ihre Management Struktur, Berichterstattung, die Anteilsübertragung und Kapitalstruktur.
PE/VC Fonds können sich sowohl am Verwaltungsrat als auch am Aufsichtsrat beteiligen. Zustimmungsrechte müssen im Einzelfall geprüft werden.

Die ApS kann monistisch oder dualistisch strukturiert werden.
In der monistischen Struktur ist die Geschäftsführung (direktionen) für die Leitung und Strategie des Unternehmens zuständig. Es gibt neben der Gesellschafterversammlung kein gesondertes Aufsichtsorgan.
In der dualistischen Struktur kann ein Verwaltungsrat (bestyrelsen) oder ein Aufsichtsrat (tilsynsrådets) eingerichtet werden. DIese sind dann für die Überwachung der Geschäftsführung (direktionen) verantwortlich. Der Verwaltungsrat kann Anweisungen an die Geschäftsführung geben, allerdings nur in Bezug auf strategische Entscheidungen.

Eine Beteiligung sowohl am Verwaltungsrat wie am Aufsichtsrat sind wegen der strikten Trennung von der Geschäftsleitung in Bezug auf das Alltagsgeschäft möglich, wenn daneben ein Geschäftsführungsorgan eingerichtet ist. Falls Zustimmungsrechte für den Verwaltungsrat bestehen, müssen diese im Einzelfall geprüft werden.
Eine Beteiligung an der Geschäftsleitung ist hingegen nicht möglich.

Die in unserer Toolbox enthaltenen Informationen geben Managern von Private Equity oder Venture Capital Fonds einen ersten Überblick über bestimmte Rahmenbedingungen im jeweiligen Land. Sie stellen keine Beratung zum Recht des jeweiligen Landes dar und ersetzen eine solche Beratung nicht. Vor der Übernahme eines Beiratssitzes in einem Portfoliounternehmen sollte deshalb stets ein Expertenrat eingeholt werden. Unser Team freut sich, Ihnen bei Fragen jederzeit weiterzuhelfen.